Schönsee Bestattungskultur Großer Moor 49/51 19055 Schwerin Tel. 0 385 - 55 74 003 Bestattungen in Schwerin und Umgebung Würdevolle Beerdigungen und einfühlsame Trauerbegleitung

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus unserem Bestattungshaus.

25.03.2013

Welt am Sonntag berichtet mithilfe von Aeternitas-Zahlen

In ihrer aktuellen Ausgabe berichtet die Welt am Sonntag (Online-Version nachzulesen bei http://www.welt.de/wirtschaft/article114705707/Die-Friedhofsgebuehren-in...) über massiv steigende Friedhofsgebühren in Deutschland und über die gewaltigen Unterschiede, die zwischen den verschiedenen Kommunen bestehen. Dabei stützt sich die Zeitung unter anderem auf umfangreiche Daten, die mithilfe von Aeternitas erhoben wurden.

In ihrem Artikel beschreibt die Zeitung unter anderem Extremfälle wie die Steigerung einzelner Gebührenposten für dieses Jahr in Städten wie Bottrop oder Oberhausen um bis zu 230 Prozent. Elmshorn wird als typisches Beispiel für eine Kommune gezeigt, die mit dem tief greifenden Wandel des Bestattungswesen zu kämpfen hat: leere Grabreihen und verminderte Gebühreneinnahmen. "Vor uns tut sich ein Loch auf", wird der zuständige Friedhofsleiter zitiert. Denn trotz Gebührenerhöhungen bestehe dort weiterhin ein Fehlbetrag von 130.000 Euro.

Mit diesem Problem steht Elsmhorn nicht alleine da. Viele Friedhöfe sind einfach zu groß, was in dem Artikel der Welt von Aeternitas-Pressesprecher Alexander Helbach erläutert wird. Die Gründe dafür: Die Konkurrenz durch Bestattungswälder und Beisetzungen im Ausland und der Trend zu Urnenbestattung und kleineren, pflegefreien Gräbern führe dazu, dass auf vielen Friedhöfen große Überhangflächen leer ständen, deren Pflege- und Unterhaltungskosten den Gebührenzahlern aufgelastet werde.

26.01.2012

PRESSEMITTEILUNG

Bei guten Bestattern ist der Kunde König
Der letzte Abschied lässt sich nicht wiederholen. Deshalb sollten Kunden bei der Auswahl des Bestatters auf die Qualität von Dienstleistungen und Produkten achten, bevor sie Preise vergleichen. Ein guter Bestatter muss umfassend beraten, individuelle Wünsche erfüllen und mit Kosten und Leistungen transparent umgehen. Mit Hilfe von Qualitätssiegeln können die Kunden den passenden Anbieter finden.

Königswinter, 26.01.2012 – Menschen auf der Suche nach einem Bestatter sind häufig ratlos, wie sie den passenden Anbieter finden können. Viele machen den Fehler, übereilt den erstbesten oder den billigsten Bestatter zu wählen. Nach der Bestattung sind sie enttäuscht. Sie fühlen sich schlecht beraten, der Ablauf entsprach nicht ihren Wünschen oder der Preis liegt weit über dem, was sie erwartet haben. Bei einer Bestattung sind Umtausch oder Nachbesserungen jedoch naturgemäß ausgeschlossen.

Qualitätssiegel wie das der Verbraucherinitiative Aeternitas geben den Kunden im Vorfeld Orientierung. Der gemeinnützige Verein fordert von Bestattern unter anderem, die Kunden umfassend und individuell zu beraten und ihnen detaillierte, schriftliche Kostenvoranschläge auszuhändigen. Des Weiteren sollten Bestatter ausgebildete Fachkräfte beschäftigen und ihre Preise offen auszeichnen. Umgesetzt werden diese und weitere Qualitätskriterien im Netzwerk „Qualifizierter Bestatter“, dessen Mitglieder das Aeternitas-Qualitätssiegel tragen dürfen. Unter www.gute-bestatter.de können die Besucher der Internetseite bequem von zuhause aus nach dem passenden, qualifizierten Bestatter in ihrer Nähe suchen.

Dass die Netzwerkbetriebe die Kriterien auch einhalten, überwachen in der Hauptsache drei Instanzen: Da ist zum einen der Kunde, der sich bei Aeternitas bei Verstößen beschweren und das Formular „Kundenbewertung“ ausfüllen kann. Zum anderen hat Aeternitas den Anspruch, jedes Problem zu lösen, das ein Betroffener im Zusammenhang mit dem Netzwerk meldet. Darüber hinaus wachen die am Netzwerk beteiligten Betriebe selbst über die gemeinsamen Qualitätsansprüche, weil sie einem Netzwerk ohne „schwarze Schafe“ angehören wollen. Für eventuell auftretende Probleme akzeptieren die Netzwerk-Betriebe Aeternitas als unabhängigen Vermittler.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Alexander Helbach, Aeternitas e. V. – Verbraucherinitiative Bestattungskultur
Dollendorfer Straße 72, 53639 Königswinter
Telefon: 0 22 44 / 92 53 85, Fax: 0 22 44 / 92 53 88
E-Mail: alexander.helbach@aeternitas.de,
Internet: www.aeternitas.de

16.12.2011

Am kommenden Dienstag erwarten wir unser neues Auto in Schwerin.

14.12.2011

Hier nun ein paar aktuelle Fotos von der Fertigung unseres neuen Fahrzeuges.
Wir halten sie weiterhin auf dem Laufenden.

15.10.2011

Im Dezember 2011 erwarten wir die Auslieferung unseres neuen Bestattungswagen vom Typ Mercedes Benz E 250. Dieser wird wieder in der schon für unser Unternehmen bekannten Farbe Dunkelblau lackiert.

10.10.2011

Im Rahmen der Kostenübernahme ist eine Einzelfallprüfung erforderlich.

Urteil des Bundessozialgerichts vom 25.08.2011

Der 8. Senat des Bundessozialgerichts in Kassel hat am 25. August 2011 entschieden, dass erforderliche Bestattungskosten durch den Sozialhilfeträger nicht nach Maßgabe pauschal ermittelter Vergütungssätze zu übernehmen sind.

Die Klägerin, die Arbeitslosengeld II bezog, machte vom Sozialhilfeträger Bestattungskosten geltend, die ihr anlässlich des Todes ihres Ehemannes entstanden sind; dabei hat der Sozialhilfeträger die Rechnung des Bestattungsunternehmens um über 950 Euro insgesamt gekürzt.
Das Landessozialgericht hat die Klage auf Zahlung dieses Betrages wie auch zuvor bereits das Verwaltungsgericht Koblenz abgelehnt, weil mit den vom Beklagten gewährten Mitteln eine den örtlichen Verhältnissen entsprechende, würdige, aber einfache Bestattung durchführbar sei und die vom Beklagten hierzu entwickelten Vergütungssätze nachvollziehbar und plausibel seien. Die über die Vergütungssätze des Beklagten hinausgehenden Kosten seien nicht erforderlich im Sinne des Gesetzes (§ 74 SGB XII).

Dieser Argumentation ist das BSG nicht gefolgt und hat entschieden, dass erforderliche Bestattungskosten durch den Sozialhilfeträger nicht nach Maßgabe pauschal ermittelter Vergütungssätze zu übernehmen sind, sondern dass die Angemessenheit der einzelnen geltend gemachten Kosten sowie des Gesamtpakets zu ermitteln sind. Die Sache wurde jedoch mangels ausreichender Tatsachenfeststellungen dazu, aber auch zur Frage der Zumutbarkeit der Kostentragung durch die Klägerin, an das Landessozialgericht zurückverwiesen.

Nach Auffassung des BSG sind die Erforderlichkeit der Einzelleistungen des Bestattungsunternehmers und die Höhe der dafür im Einzelnen angesetzten Kosten sowie eine Gesamtbetrachtung der Summe auf den örtlichen Verhältnissen entsprechende Angemessenheit zu überprüfen. Dabei sei insbesondere zu beachten, dass erstattungspflichtige Privatpersonen in der Regel vertragsmäßig ungünstigeren Konditionen unterlägen als die Sozialhilfeträger und dem Bestattungspflichtigen, der sich ohnedies in einer besondern Belastungssituation befinde, bis zur Beerdigung regelmäßig nicht die Zeit bleiben dürfte, unterschiedliche Angebote bei Bestattungsunternehmern einzuholen, um das billigste auszuwählen. Gerade deshalb seien sie in besonderer Weise auf Beratung durch den Sozialhilfeträger angewiesen, soweit sie bei diesem wegen der Höhe der angemessenen Kosten nachfragten. Fehlinformationen des Sozialhilfeträgers bzw. eine Weigerung, sich zur Höhe der angemessenen Kosten zu äußern, könne deshalb im Einzelfall dazu führen, dass auch objektiv unangemessene Kosten subjektiv erforderlich seien, wenn die tatsächlichen Kosten zu den angemessenen Kosten nicht in einem derart auffälligen Missverhältnis stünden, dass dies dem Bestattungspflichtigen ohne weiteres hätte auffallen müssen. Zudem werde das LSG zu ermitteln haben, ob die Klägerin bedürftig war bzw. trotz Bedürftigkeit über Einkommen oder Vermögen verfügte (etwa Sterbegeldversicherung oder Erbschaft des Verstorbenen), das zumutbar für die Beerdigung hätte verwandt werden können.

Urteil vom 25.08.2011, B 8 SO 20/10 R

(Quelle: Pressemitteilung des Bundessozialgericht vom 25.8.2011)

02.09.2011

Unser neuer Auszubildender Gunnar Korte hat am 1. September 2011 seine Lehre zur Bestattungsfachkraft in unserem Betrieb begonnen. Neben der betrieblichen Ausbildung kommt der überbetriebliche praktische Ausbildungsteil im Schulungszentrum in Münnerstadt sowie die Berufsschule in Bad Kissingen hinzu.
Viel Glück und Willkommen in unserem Hause!

24.11.2010

Friedhofsgebühren sind auch bei Erbausschlagung zu zahlen. VG Münster weist auf Trennung zwischen Erbrecht und Bestattungsrecht hin.

Nach dem Tod eines Elternteils stellt sich für die Hinterbliebenen Töchter und Söhne recht schnell auch die Frage, wie mit dem hinterlassenen Vermögen zu verfahren ist. Ist keine Erbmasse vorhanden oder der Nachlass sogar überschuldet, so wird rasch das Erbe ausgeschlagen, um finanziellen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen.

Die Ausschlagung der Erbschaft hat jedoch keinen Einfluss darauf, wer die Gebühren für den Friedhof zahlen muss. Darauf weist das Verwaltungsgericht Münster in einem aktuellen Urteil (7 K 1240/10 vom 12.11.2010) hin. Hier hatte der Kläger - über das beauftragte Bestattungsunternehmen - für seine verstorbene Mutter eine Grabstelle erworben und die Bestattung durchführen lassen. Die folgende Gebührenberechnung des Friedhofs wollte er jedoch nicht zahlen, weil er das Erbe wirksam ausgeschlagen hatte.

Mit dieser Begründung hatte er vor dem Verwaltungsgericht keinen Erfolg. Dabei weist das Gericht darauf hin, dass die Ausschlagung einer Erbschaft keine direkten Folgen für die Frage hat, ob die betreffende Person auch für die Friedhofsgebühren aufkommen muss.
Nach der Gebührensatzung des Friedhofs sei zur Zahlung der Gebühren nämlich derjenige verpflichtet, der entweder Nutzungsberechtigter ist oder in dessen Auftrag der Friedhof und seine Einrichtungen genutzt werden. Eine nach der Friedhofssatzung die Gebührenpflicht auslösende Inanspruchnahme einer Leistung der Friedhofsverwaltung sei bereits dann
anzunehmen, wenn die Bestattung des Verstorbenen mit Wissen und Wollen eines zur Bestattung verpflichteten Angehörigen erfolgt ist.

Hierbei spielt es keine Rolle, ob der Nutzungsberechtigte oder der Auftraggeber eines Begräbnisses Erbe des Verstorbenen geworden ist oder nicht.

Die Verbindung zum Erbrecht ist dabei auf den ersten Blick gar nicht so abwegig, denn § 1968 BGB legt fest, dass der Erbe die Kosten der Beerdigung des Erblassers trägt. Auf diese Vorschrift kann man sich jedoch nur dann stützen, wenn anlässlich der Beerdigung Kosten entstanden sind, die man nun vom Erben erstattet bekommen möchte.
Zu Recht weist daher das Verwaltungsgericht den Kläger darauf hin, dass er die Möglichkeit habe, in einem zivilgerichtlichen Verfahren Ersatzansprüche gegen den Erben geltend zu machen
Die Friedhofsgebühren der Kirchengemeinde muss er zunächst jedoch bezahlen.

Aeternitas-Hinweis: Wer einen Bestatter beauftragt oder vom Friedhofsträger ein Grab erwirbt, ist zur Zahlung des vereinbarten Entgelts bzw. der tarifmäßigen Gebühren verpflichtet. Die entstehenden Kosten können nachträglich möglicherweise auf die wirklichen Erben abgewälzt werden, wenn das Erbe rechtzeitig ausgeschlagen wird. Zunächst jedoch verbleibt es bei der Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Bestatter oder dem Friedhof.

(Text: www.aeternitas.de)